Wenn ein geliebter Mensch stirbt, reisst der Tod eine tiefe Wunde in unser Leben.
Vielleicht wünschen Sie sich einfach einen kompetenten Menschen an Ihrer Seite, der Sie jetzt durch diese Trauer hindurch begleitet, einfühlend und Ihnen Schritt für Schritt hilft?
Ich begleite Sie als Ihr persönlicher Wegbegleiter durch die Trauer.
Mit meiner langjährigen Erfahrung als Seelsorger bin ich auch in Ihrer Not, in Ihrer Trauer und in Ihrer Krise für Sie da. In einem Erstgespräch können wir auf Ihre konkrete Lebenssituation blicken und über Hilfestellungen sprechen, die ich Ihnen geben kann.
Die Zeit geht hinweg über unsere Müh’n, Über Eitelkeiten und Tand. Ein Windhauch sind wir und alles vergeht, Und nichts von uns, nichts hat Bestand.
Reisende, zueinandergefloh’n, In einem irrenden Zug sind wir. Laß uns einander nur nicht verlieren, Bitte bleib’ bei mir.
Reinhard Mey: Du bist mein ein und alles
Rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir!
Du darfst weinen, klagen, trauern.
Zurück ins Leben findest du erst im Durchleben der Trauer.
Hoffnung kann erst nach der Trauer kommen.
Trauere und klage, bis du dich leer fühlst. Du kannst diesen Platz dann mit Lebendigkeit füllen.
Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können.
Trauer kann in ihrem Fließen am besten in einem Netz von Beziehungen unterstützt werden.
Tränen sind Heilsalbe für die Wunden des Verlustes.
Natürliche Trauer verlangt nach aussen geweinte Tränen.
Wenn du seit langem, vielleicht seit deiner Kindheit nicht mehr weinen kannst, können neugewonnene Tränen Tau und fruchtbarer Regen für deine vom Austrocknen bedrohte Seele sein.
Wenn du das Verlorene mit der Trauer in deinem Herzen begräbst, missbrauchst du es. Es taugt nicht als Grab. Erst wenn du das Tote dem irdischen Mutterschoß zurückgegeben hast, ist dein Herz offen für schöne Erinnerungen, die dich erfreuen und dir Kraft geben können.
Gereinigt von alter Trauer, kannst du wieder den Lebensquell spüren lernen.
Trauer ist eine leidvolle Erfahrung und Quelle von tiefem Schmerz. Wenn wir zu ihren tiefsten Wurzeln finden, werden wir eine Quelle entdecken, die mit ihrer kreativen Lebensenergie die Trauernden versorgen kann
Trauern heisst nicht vergessen, verdrängen, sondern Lernen mit einem Verlust weiter zu leben. Die Wunde des Verlustes wird nur langsam verheilen, es bleibt eine Narbe zurück und diese Narbe wird immer wieder neu schmerzen…das braucht Zeit. Der Weg hinaus führt mitten hindurch.
Das Abschiednehmen von der verstorbenen Person nach dem Eintritt des Todes ist von grosser Bedeutung für den Beginn des Trauerprozesses und soll deshalb bewusst und in aller Ruhe erfolgen. Die Trauer erfasst den ganzen Menschen, psychisch und physisch, Angst, Verzweiflung und Müdigkeit sind nur einige der vielen Symptome die auftreten. Es ist wichtig, diese Gefühle der Trauer nicht zu unterdrücken, sie dürfen zugelassen und verarbeitet werden damit ein Abschied möglich ist und der Verlust des Verstorbenen akzeptiert werden kann. Der Trauernde befasst sich intensiv mit dem Verstorbenen in Gedanken, Träumen, in Gesprächen, er befasst sich aber auch intensiv mit sich selbst, die Abwesenheit des Verstorbenen wird täglich aufs Neue erlebt. Die Neuorientierung des eigenen Lebens, des Alltags, das Wiedererlangen der Lebensfreude ist nun die Herausforderung und kann nur nach einem erfolgreich bewältigten Trauerprozess erfolgen. Unterstützung beim Trauerprozess kann die geeignete Literatur oder der Teilnahme an einem Trauerseminar bringen.
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen... Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn.
Thornton Wilder
»Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!« Und er lachte wieder.»Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen... Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: 'Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!' Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben...« Und er lachte wieder. »Es wird sein, als hätte ich dir statt der Sterne eine Menge kleiner Schellen geschenkt, die lachen können...« Und er lachte noch immer. Dann wurde er wieder ernst: »Diese Nacht... weißt du... komm nicht!« »Ich werde dich nicht verlassen.« »Es wird so aussehen, als wäre ich krank... ein bisschen, als stürbe ich. Das ist so. Komm nicht das anschauen, es ist nicht der Mühe...« »Ich werde dich nicht verlassen.«
aus dem 26. Kapitel von "Der kleine Prinz"
Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.
Augustinus
Der Tod hat keine Bedeutung - Ich bin nur nach nebenan gegangen. Ich bleibe wer ich bin. Und auch ihr bleibt dieselben. Was wir einander bedeuten, bleibt bestehen. Nennt mich mit einem vertrauten Namen, sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert euren Tonfall nicht! Hüllt euch nicht in Mäntel aus Schweigen und Kummer- Lacht wie immer über die kleinen Scherze, die wir teilten. Wenn ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit. Leben bedeutet immer Leben- es bleibt bestehen- immer- ohne Unterbrechung. Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch. Ich warte eine Zeitlang auf euch- Irgendwo, ganz in der Nähe- Nur ein paar Straßen weiter.